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Testsieger

  • Rollatoren im Test 2014: große Unterschiede bei den Modellen

    Rollatoren sind für viele ältere und kranke Menschen eine unverzichtbare Alltagshilfe. Nach 9 Jahren hat die Stiftung Warentest deshalb wieder einmal Rollatoren getestet und stellte deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen fest. Besonders im Aussenbereich werden die Unterschiede zwischen einem Standardrollator und einem Leichtgewichtsrollator aus Aluminium deutlich. Da von den Krankenkassen meist nur die schweren Standardmodelle übernommen werden muss der Komfort aus eigener Tasche bezahlt werden. Da die Klassenunterschiede jedoch erheblich sind und einRollator eine tägliche Hilfe und keine zusätzliche Last sein sollte, hat sich diese Ausgabe sehr schnell bezahlt gemacht.

    Der Rollatortest
    Getestet wurden 15 Rollatoren für innen und außen. 7 Rollatoren erhielten die Note gut. Bei allen diesen Modellen handelt es sich um so genannte Längsfalter, also Modelle die längs zur Fahrtrichtung gefaltet werden und in diesem Zustand auch alleine stehen bleiben.  Querfalter dagegen müssen im gefalteten Zustand immer angelehnt werden.

    Besonderen Wert wurde bei der Bewertung auf die Handhabung gelegt (65%). Als weitere Prüfkriterien wurden die Sicherheit (20%), die Verarbeitung (10%) und Schadstoffe (5%) bewertet. Neben den 7 'Guten' Rollatoren wurden weitere 7 mit 'Befriedigend' und einer mit 'Ausreichend' bewertet.

    Als Sieger ging der Leichtgewichtrollator Vital von Russka aus dem Test hervor. Besonders die gute Verarbeitung, das geringe Gewicht und der leichtgängige Faltmechanismus hat die Tester überzeugt. Für den Aussenereich empfehlen die Tester den Outdoor-Rollator Topro Olympos als Modell mit den besten Fahreigenschaften.

    Der richtige Umgang mit einem Rollator
    Neben den reinen Testergebnissen gibt Stiftung Warentest auch wertvolle Hinweise für den richtigen Umgang mit einem Rollator. Dieser sollte immer so eingestellt sein, dass der Benutzer in einer aufrechten Haltung unmittelbar zwischen den Hinterrädern geht. Keinesfalls sollte eine solche Gehhilfe in gebückter Haltung weit vor sich hergeschoben werden. Hindernisse sollten immer schräg mit einem Rad nach dem anderen überwunden werden und natürlich ist ein Rollator in Bus oder Bahn ein denkbar schlechter Sitzplatz.

    Quelle: (Stiftung Warentest)